Der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes

Publié le par Salzgeber Markus

Der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes. Soit! Nehmen wir dies mal so an und ziehen wir daraus Schüsse:

Abends sind wir manchmal müde, körperlich müde: beim Aufwachen fühlen wir uns trotzdem oft frisch und kräftig. (Körper)

Abends sind wir manchmal verzweifelt, traurig, hoffnungslos: beim Aufwachen sind wir trotzdem oft wieder voll Vertrauen, zuversichtlich, gespannt auf den neuen Tag. (Emotionen)

Abends wissen wir manchmal nicht mehr weiter, finden trotz grosser Anstrengung keine guten Lösungen für unsere Probleme: beim Aufwachen ist oft Vieles ganz klar und wir sehen den richtigen Weg wie beleuchtet vor unserem Geist. (Geistiger Körper)

Was ist geschehen? Unser Körper hat sich ausgeruht, d.h. teilweise erneuert. Verbrauchte Materie wurde abgestossen, neue lebendige Gewebe sind entstanden. Der emotionale Körper wurde geläutert; falsche Ängste und Blockaden haben sich aufgelöst und geblieben ist die Fähigkeit der Sensibilität. Der mentale Körper ist entschlackt und die belastenden Rückstände des Tages (Trugschlüsse, denen Vorurteile, Tradition, Leichtgläubigkeit, Unreife, Faulheit usw. zugrunde liegen) sind zerbröckelt; es bleibt die ursprüngliche mentale Schärfe zurück, die allerdings schnell wieder im Schlamassel des Herkömmlichen erstickt.

Dies ist der kleine Tod. Dasselbe geschieht beim grossen Bruder auf grosser Ebene:  ein neuer Körper, emotionale Frische mit optimalen Fähigkeiten aufgrund vergangenen Lernens (gestern) und die mentalen Erkenntnisse, die in der Vergangenheit (gestern) erlangt wurden. Dazu die Energie des ätherischen Körpers wie er sich beim letzten Sterben zusammensetzte. Diese neue Mischung ist der neue Mensch, der sich auf den Weg macht, aus diesem neuen Tag (ein Leben) das Beste zu machen.

 

 

Publié dans panta-rei

Pour être informé des derniers articles, inscrivez vous :

Commenter cet article